Ein kurzer Rückblick in die Geschichte
In den Anfangstagen des Internets gab es nur einen dominierenden Browser, mit dem auch ich meine ersten Schritte unternahm: den Netscape Navigator. Mitte der neunziger Jahre jedoch wurde die Nutzung des Internets so langsam populär; der Marktanteil des Netscape Navigators lag bei unglaublichen 80%. Zu dieser Zeit entschloss sich Bill Gates massiv in das neue populäre Medium Internet zu investieren und ließ den Internet Explorer entwickeln. Bedingt durch extrem hohe finanzielle Mittel und die Möglichkeit, den Internet Explorer mit dem Betriebssystem zu bündeln, gewann Microsoft letztendlich diesen sogenannten Browserkrieg.
Erwähnt werden sollte hier noch, dass der Internet Explorer damals schneller war und sich genauer an die Webstandards hielt.
Der damalige HTML 2.0 Standard erlaubte kaum Formatierungen und das Internet sah noch recht trostlos aus. Microsoft allerdings ruhte sich nun auf seinen frisch gewonnenen Lorbeeren mit einem Marktanteil von ca. 90% aus und entwickelte ab ca. 2003 seinen Browser nicht mehr weiter.
Alternative Browser oder: ein neuer Star wird geboren
Netscape verlor den Browserkrieg gegen Microsoft und veröffentlichte den Quellcode des Navigators schliesslich als OpenSource. Dies war die Geburtsstunde des Mozilla Firefox.
Und das Tier soll erscheinen, umgeben von einer dunklen Wolke der Rache. Das Haus der Ungläubigen soll ausgelöscht und sie zu Erde verbrannt werden. Ihre Tags sollen blinken bis ans Ende aller Tage.”
Die weitere rasante Entwicklung des Internets und damit auch der alternativen Browser brachte Microsoft eine ziemliche Schlappe ein, den unglaubliche fünf Jahre lang wurde der Internet Explorer 6 nicht mehr weiterentwickelt. Erst für das neue Betriebssystem Windows Vista entschied man sich, eine neue Version des Explorers auf den Markt zu bringen und veröffentlichte im Oktober 2006 den Internet Explorer 7.
Die Gegenwart – heutige Browsergenerationen
Fünf Jahre allerdings sind in der Welt des Internets jedoch eine unglaublich lange Zeit. Bis zum heutigen Tag läuft Microsoft der Entwicklung hinterher. Der zur Zeit aktuelle Internet Explorer 8 ist verglichen mit alternativen Browsern immer noch eine lahme Krücke die abgeschlagen als letzter ins Ziel humpelt. Desweiteren darf man natürlich nicht vergessen, dass es um die Unterstützung der Webstandards immer noch nicht so toll steht. Den ausschlaggebenden Acid3 Test vergeigte er mit nur 20 von 100 möglichen Punkten. Hier werden unter anderem DOM-Operationen, SVG und CSS-Selektoren getestet. Nicht zu vergessen, dass experimentelle, wirklich coole Dinge wie der kommende neue Standard HTML5 wirklich null Unterstützung erfährt.
Vorteile alternativer Browser für den User
Warum wehrt sich weiterhin ein noch immer zu großer Teil der Windows User gegen die in jeder Hinsicht vorteilhafte Nutzung alternativer Browser? Nun, da kann es mehrere Möglichkeiten gegen:
- Ich nutze schon immer den IE, weil er nun einfach mal nativ da ist.
- Der Internet Explorer sieht einfach mal besser aus.
- Ich bin nun mal den Umgang, die Benutzerfreundlichkeit des IE gewohnt. Ich will mich nicht umgewöhnen müssen.
Okay, gegen Punkt 1, den “inneren Schweinehund”, die Faulheit zu überwinden kann relativ wenig gesagt werden. Die anderen beiden Argumente jedoch kann man relativ schnell und nachhaltig widerlegen.
Ja, auch für mich sieht der Internet Explorer schon besser aus, ich finde ihn sogar recht hübsch. Und Benutzerfreundlich ist er auch. Und ehrlich: das Layout von Mozillas Firefox ist einfach nur eine ästhestische Beleidigung. Aber gut ist er! Und schnell. Und hervorragend anpassbar. So gut anpassbar, dass man im Handumdrehen den perfekten Internet Explorer daraus machen kann. Mit dem Einsatz von nur wenigen AddOns macht man z.B. aus dem Standard Firefox einen optimalen Browser, der aussieht wie der Internet Explorer 8 und auch fast so zu bedienen ist. Zusammengefasst biete ich diese AddOns als Downloadpacket an.
Selbstverständlich gibt es noch andere empfehlenswerte Browser wie z.B. Apples Safari oder aber Googles Chrome.
Neue Webtechniken und visuelle Erlebnisse
Wie bereits erwähnt ist die Entwicklung des Internets und der damit verbundenen Techniken, um eine Webseite zu erstellen einfach nur als rasant zu bezeichnen. Neue Techniken wie CSS3 erlauben immer interessantere visuelle Erlebnisse für den User. Erlebnisse, die an den Nutzern des Internet Explorers einfach nur vorbei gehen.
Wir müssen draußen bleiben…
Am besten wird das visuelle Erlebnis mit den neuen Webtechniken immer noch deutlich, wenn man es direkt vergleichen kann. Sehen Sie sich also nicht nur die Bilder an, sondern besuchen sie auch die angegebenen Webseiten und vergleichen einmal direkt mit dem Internet Explorer und einem alternativen Browser wie z.B. dem Firefox.
Moderne Webseite mit Firefox gesehen:
Die selbe Seite mit dem Internet Explorer betrachtet:
Link zur Seite: Camping-Angeln.de
Wie fürchterlich langweilig sieht diese Seite doch im Internet Explorer aus. Kein Schatten unter den Bildern mehr, keine “runden Ecken”, keine schattigen Texte und Boxen mehr. Eine gähnend langweilige Leere dank Microsoft.
Weitere moderne Webseiten zum direkten Vergleich:
Mein Portfolio und Photographie Hecht
Mein Vorschlag an Sie:
Lassen Sie sich mal auf etwas neues ein und probieren Sie einen alternativen Browser. Surfen Sie einfach schneller und schöner durch das Netz, denn neue und moderne Webseiten werden immer mehr…





Kommentare ( 0 )
Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.