Das heutzutage der Briefkasten mit Werbung fast überquillt, wenn man ein paar Tage mal nicht zu Hause gewesen ist, ist ja nichts ungewöhnliches mehr. So dermaßen dreist ist sie mir bis jetzt allerdings noch nicht untergekommen.

Was ist geschehen?

Ich erhielt einen sehr seriös aussehenden Brief von einer Internetdruckerei, die ich hier nicht näher nennen und auch nicht verlinken möchte, damit sie nicht noch mehr Aufmerksamkeit erhält, als ihr zusteht. Der Inhalt war der folgende, ich zitiere:

Sehr geehrter Herr Hecht, wir haben Ihre Internetseite www.the-netbrain.de entdeckt. Die Seite hat uns sehr gut gefallen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf Ihrer Internetseite etwas über unsere Produkte und unsere Internetdruckerei schreiben würden. Dazu möchten wir Ihnen einen Gutschein über 500 einseitig farbige Visitenkarten und 300 Midi-Adressaufkleber schenken, damit Sie unsere Onlinedruckerei ausgiebig testen können…

Hey, kein Problem, gern schreib ich was über Euch:-) Allerdings nicht ganz in der angedachten Art.

Was mir an diesem Brief nicht gefällt

Das ich eine Website in Internet unterhalte und meine Anschrift im Impressum zu lesen ist, heißt nicht automatisch, dass ich mit Werbesendungen einverstanden bin. Es heißt auch nicht, dass ich mich so billig kaufen lasse, um einen teuren follow-Link auf Ihre Webseite zu setzen, lieber Herr Urban. Eine eMail mit einer Bitte um Werbepartnerschaft wäre hier deutlich passender gewesen; wenn auch teuer für Sie. Und doch hätte sie den gewünschten Erfolg gebracht.

Für die Zukunft

Einmal sehe ich gern über eine solch perfide Frechheit drüber weg. Ein zweites Mal jedoch nicht. Ich wünsche definitiv keinen weiteren Werbebrief zu erhalten, nur weil ich eine Website unterhalte.

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